Das Zierfischverzeichnis
 
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Grüner Kugelfisch

Tetraodon nigroviridis Marion de Procé, 1822

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Synonyme: Chelonodon nigroviridis (Marion de Procé, 1822);
Tetraodon fluviatilis (non Hamilton, 1822);
Tetraodon potamophilus Bleeker, 1849;
Tetraodon simulans Cantor, 1849;
Arothron simulans (Cantor, 1849);
Tetrodon simulans Cantor, 1849

Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Fische (Pisces)
Ordnung: Haftkiefer (Tetraodontiformes)
Unterordnung: --
Familie: Kugelfische (Tetraodontidae)
Unterfamilie: --
Größe: 12 - 17 cm
Erreichbares Alter: ca. 4 Jahre*
Geschlechts-
unterschied:
--
Ersteinführung --
Futter: Allesfresser (Lebend- und Trockenfutter (Schnecken! und Granulat))
Aquarium: min. 120 cm (ca. 240 - 300 l)
Beckenbereich: mitte
Sozialverhalten: Einzelgänger
Nachzucht: nur Zufallszuchten gelungen
Bemerkung: Schnecken und Muscheln sind unabdingbar! Laut den "Heidelberger Beschlüssen zum Tierschutz im Zoofachandel" für Aquarien nur bedingt geeignet.
Südostasien
Herkunft: Sri Lanka bis Indonesien und nördlich bis China
Biotop: verkrautete Gewässer mit Schwimmraum
Temperaturen: 22 - 28°C
pH-Wert: 7 - 9
Gesamthärte: 15 - 30°;
SG 1,005 - 1,015
Karbonathärte: --

Durchschnittliche Preise im Handel:
Preise im Ø von 3,80 € bis 8,10 € (bei 12 Einzelpreisen)*
(Zuchtform und Größe können sich auf den Preis auswirken, diese Angaben dienen nur als grobe Orientierung! In Einzelfällen (Wildfänge, bes. Zuchtformen etc.) können die Preise auch deutlich anders liegen!)

Die meisten Vertreter dieser Ordnung stammen aus dem Meer. Im Süßwasser kann kaum eine dieser Arten dauerhaft überleben, wie auch der "Grüne Kugelfisch", aber auch in reinem Seewasser darf diese Art nicht gehalten werden.

Tetraodon nigriviidisIm Muskelfleisch und den Geschlechtsorgane dieser Fische sind giftige Tetradotoxine enthalten.

Dieser im Alter aggressiver werdende Fisch braucht ein verkrautetes Aquarium mit Schwimmraum und Verstecken, dessen Bodengrund aus Sand bestehen sollte.

Als Nahrung braucht er unbedingt Schnecken, die separat nachgezüchtet werden sollten, da sie sonst andere Fische anknabbern können, um ihre Zähne abzunutzen. Werden die Zähne nicht abgenutzt, wachsen sie zusammen und das Tier verhungert schließlich.

Wenn eine Nachzucht im Aquarium gelingt, werden die Eier, wie auch die Jungfische vom Männchen bewacht.

Bilder: Anika Börries

 


Unterarten / Zuchtformen:

  keine bekannt

 

Weiterführende Literatur:

Ebert, K. (2001), Die Kugelfische des Süß- und Brackwassers, ISBN: 3931702618

 

Weiterführende Links (extern!):

www.kugelfischforum.de Tetraodon nigroviridis - A fish with a compact genome

 


Diese Artbeschreibung wurde am 29.11.2006 aktualisiert. Die verwendeten Quellen sind in der Bibliographie aufgeführt. Bei Fragen melden Sie sich bitte im Forum. (Bitte die Art angeben!)

 

* Mitmachen!

Wenn Sie was zu den Statistiken (erreichtes Alter inzwischen verstorbener Exemplare oder den Preisen) beitragen möchten, können Sie sich hier eine Tabelle runterladen, die Sie dann bitte entsprechend ausgefüllt an mich zurückschicken oder Sie schicken mir einzelne Peise einfach per E-Mail direkt zu. Die ausgewerteten Daten in einer Übersichtstabelle kann bei mir erfragt werden. (In der Adresszeile "_at_" durch "@" ersetzen)

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